Beschwerde gegen Einstellung der Ermittlungen
Wieder Ermittlungen gegen Breuer wegen Kirch-Pleite

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft will wieder gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank, Rolf Breuer, wegen dessen Äußerungen über die Kreditwürdigkeit der Kirch-Gruppe ermitteln. Das berichten die Nachrichtenmagazine "Spiegel" und "Focus".

HB/dpa HAMBURG/MÜNCHEN. Die Staatsanwälte hatten die Ermittlungen im vergangenen Herbst eingestellt, weil ihrer Ansicht nach keine strafbare Handlung vorlag.

Dagegen hatten Kirchs Anwälte Beschwerde eingelegt. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt bestätigte jetzt dem "Focus", dass sie "das Verfahren wegen Verstoßes gegen das Kreditwesengesetz an die Staatsanwaltschaft Frankfurt zurückgeleitet" habe.  Die Ermittlungen gehen auf eine Strafanzeige des Medienunternehmers Leo Kirch zurück, der Breuer vorgeworfen hatte, sein Unternehmen durch die öffentlich geäußerten Zweifel an der Kreditwürdigkeit in die Insolvenz getrieben zu haben.

Im Februar hatte das Landgericht München Breuer bereits zu Schadenersatz an Kirch verurteilt, weil er mit seinen umstrittenen Äußerungen über die Kreditwürdigkeit der KirchGruppe gegen die Verschwiegenheitspflicht der Banken verstoßen habe. Breuer hatte gegen das Urteil Berufung angekündigt.

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