Beschwerde gegen NRW-Landesbürgschaft angekündigt
Breite Front gegen LTU-Hilfen

Die Deutsche Lufthansa hat am Montag erwartungsgemäß angekündigt, in Brüssel Beschwerde gegen eine von Nordrhein-Westfalen in Aussicht gestellte Landesbürgschaft für die vom Konkurs bedrohte Ferienfluggesellschaft LTU einzulegen.

ek DÜSSELDORF. Eine solche Maßnahme erhöhe weiter den Druck auf Lufthansa-Arbeitsplätze. Mit der Beschwerde solle sichergestellt werden, "dass der Staat nicht in den Markt eingreift und einseitig den Wettbewerb verzerrt".

Auch Sprecher der LTU-Wettbewerber Condor - im Lufthansa/Karstadt-Quelle-Reisekonzern Thomas Cook AG - sowie der Air Berlin und der Germania äußerten gegenüber dem Handelsblatt Unbehagen und Bedenken über staatliche Hilfen für die Düsseldorfer Airline. Sie kündigten weitere Prüfungen an.

Die Landesbürgschaft ist Bestandteil des millionenschweren Rettungspakets, das in einer Krisensitzung beim nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement (SPD) am Wochenende verabschiedet worden war. Die LTU befindet sich bei ihrer bis 2004 geplanten Sanierung seit dem Zusammenbruch des Hauptgesellschafters Swissair in Turbulenzen und braucht frisches Kapital.

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