Besitzer dopte Arbeitselefanten
Gnadentod für drogensüchtige Elefanten-Kuh

Weil ihr Besitzer sie zur Leistungssteigerung mit der Designerdroge Speed fütterte und der Dickhäuter davon abhängig und sterbenskrank wurde, haben Tierärzte die 56-jährige Elefanten-Kuh "Khammee" jetzt einschläfern müssen.

HB dpa BANGKOK. Trauriges Ende einer Elefanten-Dame in Thailand: Weil ihr Besitzer sie zur Leistungssteigerung mit der Designerdroge Speed fütterte und der Dickhäuter davon abhängig und sterbenskrank wurde, haben Tierärzte "Khammee" jetzt einschläfern müssen. Die 56 Jahre alte Kuh habe durch die Methamphetamine Leberschäden und psychische Störungen erlitten, sagte ein Sprecher des Elefanten- Krankenhauses in der Provinz Lampang im Nordthailand am Montag.

Zuletzt habe "Khammee" nicht mehr aufstehen können. "Wenn ein Elefant sich nicht mehr erheben kann, lebt er nicht mehr lange", sagte Soraida Chawala, Generalsekretär der Tierschutzorganisation "Freunde der asiatischen Elefanten", die die Klinik betreibt. Der Dickhäuter sei bereits 1997 in das Krankenhaus gebracht worden, habe sich aber von den Drogenschäden nie mehr erholt. Klinikveterinäre schläferten das Tier mit mehreren Spitzen Betäubungsmittel ein. Ihrem Besitzer diente "Khammee" im Dschungel als Arbeitselefant.

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