Besondere Bedeutung des Tages ist der Grund
Deutsche Börse: Kein Börsenhandel am 3. Oktober

Nur ausnahmsweise soll der Handel ruhen. Bislang hat die Börse an den Feiertagen wenig Umsätze erzielt.

vwd/dpa FRANKFURT. In diesem Jahr wird am 3. Oktober kein Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse stattfinden. Auch an der deutsch-schweizerischen Terminbörse Eurex werden an diesem bundesweiten Feiertag keine Aktien- und Indexprodukte gehandelt, wie die Deutsche Börse AG (DBAG), Frankfurt, und Eurex am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten.

Begründet wurde diese Entscheidung mit "der besonderen Bedeutung des Tages der Deutschen Einheit" sowie mit einer entsprechenden Anregung der Hessischen Sozialministerin Marlies Mosiek-Urbahn, die das zehnjährige Jubiläum der Deutschen Einheit als "ganz besonderen und einmaligen Tag für die Deutschen" bezeichnet, dem diese Ausnahmeregelung Rechnung trage. DBAG und Eurex wiesen jedoch darauf hin, dass der 3. Oktober in Zukunft wieder ein Handelstag sein wird.

In diesem Jahr war bereits an Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und an Fronleichnam gehandelt worden. Diese Entscheidung der Börse hatte zu scharfen Protesten von Seite der Gewerkschaften und der Kirchen geführt.

Nach Aussagen von Händlern war der Handel an den bisherigen zusätzlichen Handelstagen "tot"; die Umsätze seien nicht nennenswert gewesen. Die Börse im Gegensatz meldete für Fronleichnam zwei Drittel des durchschnittlichen Handelsvolumens.

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