Besondere Stellung im Mittel- und Osteuropageschäft
Bankenfusion soll eine Mrd. DM Einsparungen bringen

ap FRANKFURT. HypoVereinsbank und Bank Austria rechnen dank ihrer Fusion mit Einsparungen von rund einer Mrd. DM (etwa 500 Mill. Euro). Die Bankchefs Albrecht Schmidt und Gerhard Randa stellten am Montag in Frankfurt am Main Einzelheiten zu ihrem am Wochenende beschlossenen Zusammenschluss vor. Der neue Finanzgigant werde mit einer Bilanzsumme von rund 1,27 Billionen DM die Nummer drei in Europa, betonte Schmidt.

Das Synergiepotenzial liegt dem Münchner Bankchef zufolge allein bei den Überschneidungen beider Banken im Bereich von rund 320 Mill. Euro im Jahr. Hinzu kämen Kostensynergien in Höhe von 175 Mill. Euro, "die wir durch Optimierung der operativen Strukturen in Österreich erzielen werden", sagte Schmidt. Er betonte aber auch, dass neben den "beachtlichen Kosteneinsparungen auch die Plattform für außerordentliches Wachstum" geschaffen werden.

Beide Banken hoben ihre besondere Stellung im Mittel- und Osteuropageschäft hervor. Schmidt sprach von der Bank Austria als "strategischer Drehscheibe" für den Ausbau dieses Geschäfts. Besonders in Polen würden sich die Marktstellungen beider Häuser ideal ergänzen. Die Integration des österreichischen Marktführers sei ein weiterer Meilenstein für die Strategie "Bank der Regionen in Europa".



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