Besonders Bankenwerte mussten Abschläge hinnehmen
Große Minuszeichen beim Börsenhandel in Sydney

Mit schwächeren Notierungen hat der Aktienmarkt in Sydney am Donnerstag den Handel beendet. Der S&P/ASX-200-Index fiel um 1,1 % bzw 36,5 Punkte auf 3.188,8. Insgesamt wurden 496,1 (Vortag: 466,3) Mio Aktien im Wert von 1,78 (1,70) Mrd AU-$ umgesetzt.

vwd SYDNEY. Insgesamt notierten 701 Titel niedriger und 401 höher. Der Index habe besonders unter den Abschlägen im Bankensektor gelitten, erklärten Händler. Investoren befürchteten angesichts der sich abschwächenden australischen Konjunktur, dass die Banken verstärkt mit Not leidenden Krediten rechnen müssten. Der stark im Index gewichtete Bankensektor gab um 2,8 % nach.

Zudem hätten die Bereiche Medien, Tourismus, Freizeit und Gold einen schwachen Handelstag verzeichnet. Gegen den Trend hielten sich Maschinenbau- und Rohstofftitel. "Der australische Markt war bis jetzt sehr widerstandsfähig gegen die Verluste an den internationalen Börsenplätzen, aber am heutigen Handelstag hat sich das schlechte internationale Sentiment durchgeschlagen", sagte Jamie Spiteri, Händler bei Shaw Stockbroking. Vor allem der Bankensektor habe diese allgemeine Verschlechterung zu spüren bekommen, so Spiteri weiter. So gaben Westpac Banking um 3,7 % bzw 0,49 AU-$ auf 12,65 nach.

Die Titel erholten sich leicht vom Tagestief bei 12,53 AU-$, nachdem die Bank mitteilte, dass die Prognosen in diesem Jahr trotz des konjunkturellen Umfelds eingehalten werden könnten. ANZ Bank gaben 4,2 % bzw 0,61 AU-$ auf 13,86 nach. Woodside Petroleum verbilligten sich um 2,2 % bzw 0,30 AU-$ auf 13,50, nachdem Finanzminister Peter Costello nicht wie erwartet eine Entscheidung über das Übernahmeangebot von Royal Dutch/Shell Group bekannt gab. Das Angebot von Shell liegt bei 14,20 AU-$ je Woodside-Aktie. BHP verbesserten sich um 2,2 % bzw 0,44 AU-$ auf 20,65, da die Fusionspläne mit Billiton dem Titel weiterhin Fantasie gäben, hieß es.

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