Besorgnis über Massenvernichtungswaffen
Nato sagt Unterstützung für Irak-Resolution zu

Die Nato hat den Vereinten Nationen (UN) ihre volle Unterstützung bei der Umsetzung der Resolution zur Abrüstung des Iraks zugesichert.

HB/dpa PRAG. Die 19 Staats- und Regierungschefs verabschiedeten am Donnerstag bei ihrem Gipfeltreffen in Prag eine entsprechende Erklärung. Darin fordern sie Bagdad auf, vollständig mit den UN zusammenzuarbeiten und alle Resolutionen des Sicherheitsrats unverzüglich zu erfüllen.

Die Nato zeigte sich besorgt über Terrorismus und die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen. Das Bündnis beklagte, dass Irak seine früheren Verpflichtungen nicht erfüllt habe und verwies darauf, dass der Sicherheitsrat Bagdad eine "letzte Möglichkeit" gegeben habe. Zugleich wiesen die Nato-Verbündeten daraufhin, dass der Sicherheitsrat den Irak in der UN-Resolution 1441 vor "ernsten Konsequenzen" warne, wenn er weiterhin seine Abrüstungs-Verpflichtungen nicht erfülle. Wie erwartet, war in der Erklärung keine Rede von einem Nato-Engagement bei einem möglichen Krieg gegen den Irak.

Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) sagte am Rande des Nato-Gipfels, die Positionen zu einem möglichen Militärschlag gegen den Irak seien innerhalb der Nato weiter unterschiedlich. Die Partner hätten aber eine "erfolgreiche Arbeit" geleistet, eine gemeinsame Position für den Nato-Gipfel zu schaffen.

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