Besser als erwartet
Hypovereinsbank mit Ergebnisrückgang

Die Hypovereinsbank hat in den ersten drei Monaten operativ und nach Steuern einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht, der aber weniger stark als erwartet ausgefallen ist.

Reuters MÜNCHEN. Der Gewinn nach Steuern und Anteilen Dritter von Januar bis März sei auf 272 Millionen Euro gesunken, nachdem er sich im Vorjahresquartal unter anderem wegen Veräußerungsgewinnen noch auf 468 Millionen Euro belaufen habe, teilte das Münchener Finanzinstitut am Mittwoch mit. Das Ergebnis vor Steuern sei auf 433 (770) Millionen Euro gefallen. Das Betriebsergebnis habe sich um knapp 61 Prozent auf 330 Millionen Euro verringert. Analysten hatten im Schnitt mit einem Vorsteuerergebnis von 386 Millionen Euro sowie einem Gewinn von 262 Millionen Euro gerechnet.

Der Zinsüberschuss stieg den Angaben zufolge auf 1,77 (1,75) Milliarden Euro, während sich zugleich die Risikovorsorge auf 527 (368) Millionen Euro erhöhte. Weiter hieß es, der Provisionsüberschuss habe sich auf 721 (767) Millionen Euro vermindert.

Angesichts der gestiegenen Zahl von Unternehmensinsolvenzen hat die HypoVereinsbank ihre Risikovorsorge deutlich aufgestockt. Im ersten Quartal sei die Kreditrisikovorsorge um 43 Prozent auf 527 Millionen Euro erhöht worden. Wegen der anhaltend schwachen Konjunktur sei auch die erforderliche Kreditrisikovorsorge für das Gesamtjahr noch nicht abschließend prognostizierbar.

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