Besser Verschiebung als Risiko
Ariane-Start nach Computer-Panne verschoben

Eine Computer-Panne hat den Start einer Ariane Rakete am frühen Mittwochmorgen auf dem Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana verhindert.

dpa/HB PARIS/KOUROU. Die Experten wollten in der Nacht zu Donnerstag einen zweiten Startversuch wagen, teilte die Betreibergesellschaft Arianespace am Mittwoch mit.

Die Rakete soll den europäischen Wettersatelliten MSG-1 und den Telekommunikationssatelliten Atlantic Bird 1 befördern. In der Nacht zum Mittwoch war der Countdown etwa drei Minuten vor dem Abheben auf Grund eines Kommunikationsproblems zwischen einem Bordcomputer und den Kontrolleinrichtungen am Boden unterbrochen worden, erläuterte ein Sprecher von Arianespace. Der Startversuch wurde dann endgültig abgebrochen.

"Solche Vorfälle gehören zum Weltraum-Geschäft", erklärte ein Arianespace-Sprecher am Mittwoch in Kourou. Es sei besser, einen Tag zu verschieben, als ein Risiko einzugehen. Dass sich dieser Vorgang wiederhole, sei nach den Kontrolltests praktisch ausgeschlossen, und das Bodenpersonal in Kourou bereite in aller Ruhe den Start neu vor.

Der 475 Millionen Euro teure MSG-1 (Meteosat Second Generation) soll erheblich genauere Wettervorhersagen ermöglichen als seine Vorgänger.

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