Bessere Besoldung geplant
Steuerzahlerbund kritisiert Scharpings Vorruhestands-Pläne

Das Vorhaben von Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD), 3.000 Offiziere und Unteroffiziere ohne Einbußen bereits mit 50 Jahren in den Ruhestand zu schicken, stößt beim Steuerzahlerbund auf Kritik.

ddp BERLIN. Ein milliardenschweres Vorruhestandsprogramm passe nicht zu einer Bundeswehr, die sparen müsse, sagte der Vizepräsident des Bundes der Steuerzahler, Dieter Lau, der "Rheinpfalz" (Donnerstagausgabe). Lau verwies auf Arbeitnehmer, die bei einem früheren Renteneintritt ab 60 Jahren bis zu 18 Prozent Abstriche bei der Rente hinnehmen müssten. Es sei ein "unglaubliches Privileg", wenn sich Offiziere schon mit 50 Jahren ohne Abschlag in den Ruhestand verabschieden könnten.

Die Pläne Scharpings sind Teil eines Gesetzes, das vom Bundeskabinett am Mittwoch gebilligt worden war. Scharping will mit der freiwilligen Maßnahme zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten für Jüngere schaffen. Geplant sind ferner eine bessere Besoldung. Zudem sollen Wehr- und Zivildienst um einen Monat verkürzt werden.

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