Bessere Erfolgsaussichten
Bayer will Fasergeschäft vorerst nicht verkaufen

Die Leverkusener Bayer AG will ihre Fasersparte bis auf Weiteres nicht verkaufen. Im gegenwärtigen Umfeld habe eine Fortführung der Aktivitäten größere Erfolgsaussichten als eine Veräußerung, teilte der Chemie- und Pharmakonzern am Freitag mit.

vwd DÜSSELDORF. Seit April vergangenen Jahres ist Bayer auf der Suche nach einem Partner oder einem Käufer für die Bayer Faser GmbH. Der Faserbereich gehöre nicht mehr zum Kerngeschäft, hieß es damals zur Begründung. Nun werde er unter dem Dach der künftigen Bayer Polymers AG weitergeführt, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Freitag auf Anfrage.

Derzeit sei der Markt nicht bereit, einen angemessenen Kaufpreis zu zahlen, führte Bayer aus. Priorität habe deshalb eine Steigerung des Unternehmenswerts der Bayer Faser GmbH durch eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr mit 952 Beschäftigten einen Gruppenumsatz von 232 Millionen Euro.

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