Bessere Kontrolle
Credit Suisse First Boston stellt Ex-Börsenaufsichts-Anwalt ein

Die Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) hat laut einem Pressebericht Gary Lynch, früherer Anwalt der US-Börsenaufsicht SEC, als leitenden Anwalt der Rechtsabteilung berufen. Dies meldete die "Financial Times" (Dienstagsausgabe) ohne Angabe von Quellen.

dpa-afx LONDON. Die Einstellung sei nach Einschätzung der Zeitung ein weiteres Indiz dafür, dass CSFB Vorstand John Mack die Kontrolle der Bank verbessern will. Gegen die Investmentbank der Credit-Suisse-Gruppe wird in den USA wegen des Verdachts ermittelt, Kunden bei der Zuteilung von IPOs bevorzugt zu haben.

Lynch hatte in den 80er Jahren die Untersuchung der SEC bei Fällen von Insiderhandel durchgeführt. Unter anderem leitete er die Ermittlungen gegen Ivan Boesky, der schließlich des Insiderhandels überführt wurde. In den vergangenen zwölf Jahren war Lynch Partner bei der New Yorker Kanzlei Davis Polk & Wardwell.

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