Besserung der Lage kaum in Sicht
Gastronomen beklagen schwerste Krise seit Jahrzehnten

Das deutsche Gastgewerbe steckt nach Einschätzung von Experten in der schwersten Krise seit Jahrzehnten.

HB/dpa RUST. Die Bürger und Unternehmen würden vor allem bei Reise- und Bewirtungskosten deutlich sparen, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ernst Fischer, am Mittwoch während der Bundesdelegiertenversammlung in Rust (Ortenaukreis). Die Gründe dafür sieht Fischer in der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der konjunkturellen Verfassung Deutschlands.

Der aktuelle Konjunkturbericht der Dehoga belege für das zurückliegende Sommerhalbjahr deutliche Umsatz- und Ertragseinbußen, sagte Fischer. Bei einer Umfrage des Verbands unter 2754 Hoteliers und Gastronomen meldeten zwei Drittel rückläufige Erlöse. Nur 17,6 Prozent der Unternehmer hätten in der Zeit von April bis September diesen Jahres Umsatzzuwächse verbucht. Eine Besserung der Lage sei kaum in Sicht, so der Dehoga-Präsident. Nur 16,2 Prozent der Unternehmer rechneten mit steigenden Umsätzen. 20 000 Stellen seien im laufenden Jahr weggefallen. Noch vor einem Jahr habe das Gastgewerbe mehr als 60 000 offene Stellen gezählt.

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