Bestellungen bei Boeing und Airbus
KLM plant Flotten-Ausbau

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines will weitere Flugzeuge beim US-Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing Co und beim europäischen Hersteller Airbus kaufen.

Reuters AMSTERDAM. Mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus unterzeichnete KLM nach eigenen Angaben eine Absichtserklärung (Letter of Intent) zum Erwerb von sechs Flugzeugen des Typs A330-200. Die zum deutsch-französischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS gehörende Airbus nennt dafür einen Listenpreis von insgesamt rund 700 Millionen Euro. Zugleich sicherte sich KLM den Angaben zufolge eine Option zum Kauf weiterer 18 Jets dieses Typs. Die Maschinen sollten ab Anfang 2005 geliefert werden.

KLM habe bei Boeing zwei Passagierjets vom Typ 777-200 mit einem Listenpreis von 344 Millionen Dollar bestellt, teilte die Fluggesellschaft am Montag in Amsterdam mit. Damit steige die Zahl der bei Boeing georderten Großraumflugzeuge auf 13 - zehn vom Typ 777-200 und drei 747-400-Frachtmaschinen. KLM-Sprecher Bart Koster verwies zum Wert der Anschaffungen auf den Listenpreis. "Aber niemand bezahlt den Listenpreis", sagte er. Er lehnte es aber ab, den vereinbarten Preis für die Flugzeuge zu nennen.

Bereits im März hatte KLM mitgeteilt, mit Airbus über den Kauf einer unbestimmten Zahl von Flugzeugen zu verhandeln, die zehn Boeing-MD-11 und zwölf Boeing 767-300-Maschinen ersetzen sollen.

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