Bestes Jahr in der Firmengeschichte
Wacker-Chemie erzielt Jahresüberschuss von 257 Millionen Euro

Die Wacker GmbH-Chemie hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Jahresüberschuss mit 257 (67) Mill. Euro knapp vervierfacht und ihr EBIT um 67 % auf 388 (232) Mill. Euro gesteigert.

vwd MÜNCHEN. Nach Angaben des Unternehmens auf der Bilanzpressekonferenz am Freitag in München ist dies das bislang beste Jahr der Firmengeschichte. Das EBIT sei in allen vier Geschäftsbereichen positiv gewesen. Dabei hätten die Geschäftsbereiche Halbleiter und Werkstoffe die gesteckten Ziele noch übertroffen. Der Konzernumsatz ist um 23 % auf 3,056 (2,485) Mrd Euro geklettert. Davon entfielen 75 (70) % auf das Ausland. Das Investitionsvolumen wurde um 23 % auf 501 Mill. Euro erhöht.

Die positive Entwicklung des Geschäftsjahres 2000 hat sich nach Unternehmensangaben in den ersten zwei Monaten nur zum Teil fortgesetzt. Der Konzernumsatz stieg bis Ende Februar um knapp 15 % auf 517 Mill. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Anhaltend hohe Rohstoffpreise und Preisdruck in fast allen Geschäftsbereichen belasteten aber das Ergebnis. Diese Eckdaten der ersten zwei Monate gäben noch keinen verlässlichen Aufschluss über den Verlauf des Gesamtjahres 2001, da sich eine Nachfrageschwäche, insbesondere in der Halbleiterindustrie, abzeichne. Die außerdordentlichen Umsatz- und Ergebniswachstumsraten des Geschäftsjahres 2000 im Halbleiterbereich würden sich deshalb nicht wiederholen lassen.

Im Geschäftsbereich Polymere, der bisher den Erwartungen entsprach, rechnet Wacker-Chemie mit einem Ergebnis "höchstens" auf dem Vorjahresniveau. Das Unternehmen begründete dies mit hohen Ethylenpreisen, der anhaltend schwachen Baukonjunktur und dem Rückzug aus dem Bereich des Vinyl-Chlorid-Geschäftes im vergangenen Herbst, dessen Umsatzausfall bis Jahresende noch nicht ausgeglichen werde. Bei Siliconen, die in den ersten zwei Monaten beim Umsatz zugelegt hätten, erwartet Wacker-Chemie trotz eines augenblicklichen leichten Rückgangs bei den Auftragseingängen ein "moderates" Umsatzwachstum. Bei den Werkstoffen, die zum Jahresbeginn ein "solides Wachstum" aufzeigten, werden "gute" Umsatz- und Ergebniszuwächse" prognostiziert. Das Investitionsvolumen sei über Vorjahresniveau geplant, hieß es weiter.

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