Besuch in Brandenburg
Schröder informiert sich über Wohnungsleerstand im Osten

dpa SCHWEDT. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist am Dienstag zu einem Besuch in der brandenburgischen Stadt Schwedt eingetroffen, um sich ein Bild vom Wohnungsleerstand in Ostdeutschland zu verschaffen. "Das ist wichtig, um mit den Problemen vor Ort bekannt zu werden", erklärte Schröder zu Beginn seines Besuches. Er wolle auch die Meinung der Bürgermeister aus der Region dazu hören, sagte er vor einem Gespräch mit sechs Brandenburger Stadtoberhäuptern.



Anschließend wird Schröder das Plattenbauviertel "Talsand" besichtigen und aus der oberen Etage eines elfstöckigen Hauses das Gebiet mit seinen sanierten und leer stehenden Häusern besichtigen.



Als Reaktion auf die massive Abwanderung von Einwohnern wurden in Schwedt bereits 750 Plattenbau-Wohnungen abgerissen. In der 39 000 Einwohner zählenden Stadt stehen derzeit 2000 Wohnungen leer. In ganz Ostdeutschland sind etwa eine Million Wohnungen ungenutzt.



Am Nachmittag reist Schröder nach Prenzlau weiter. Dort eröffnet er eine Anne-Frank-Ausstellung und spricht mit Schülern über das Thema "Training zur Gewaltverhütung".

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