Besuch in den USA
Schröder: "Das ist ein Monument des Grauens"

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich bei seinem Besuch der Ruinen des ehemaligen World Trade Center schockiert über das Ausmaß der Zerstörung gezeigt und den Einwohnern New Yorks seine Anteilnahme ausgesprochen. Schröder, der am Dienstagabend (Ortszeit) von Bürgermeister Rudolph Giuliani über die Trümmerstätte geführt wurde, sagte sichtlich bewegt, "das ist ein Monument des Grauens".

Reuters NEW YORK. Es sei unverständlich, dass Menschen eine solche Tat bewusst geplant und ausgeführt hätten. Am 11. September hatten Luftpiraten zwei Passagierflugzeuge in das World Trade Center gelenkt und die beiden Zwillingstürme zum Einsturz gebracht. Vermutlich wurden dabei mehr als 5 000 Menschen getötet. Mit Blick auf die von den USA angekündigte Bekämpfung des internationalen Terrorismus sagte Schröder, dies zeige die Verpflichtung, das zu tun, was wir uns vorgenommen haben.

Zuvor hatte Schröder bei einem Treffen mit US-Präsident George W. Bush in Washington den USA erneut die uneingeschränkte Solidarität Deutschlands im Kampf gegen den Terrorismus zugesichert. Nach seinem Besuch in New York sollte Schröder nach Deutschland zurückkehren. An der Unglückstätte gingen auch vier Wochen nach den Anschlägen die Aufräumarbeiten weiter. Mit riesigen Kränen wurde auch während des Besuches Schröders Schutt auf Lastwagen geladen.

Die USA halten den den moslemischen Extremisten Osama bin Laden und dessen Organisation El Kaida für die Urheber der Anschläge auf das World Trade Center sowie das Verteidigungsministerium bei Washington am 11. September. Am Sonntag begannen amerikanische und britische Kampfverbände mit Angriffen auf die in Afghanistan regierenden radikal-islamischen Taliban, unter deren Schutz sich Bin Laden befinden soll. Die Taliban haben eine Auslieferung Bin Ladens mehrfach abgelehnt.

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