Besuch in Teheran
Irak fordert anti-israelische Allianz

Der irakische Kulturminister Hamid Jusuf Hammadi hat in Teheran zu einer anti-israelischen Allianz der Moslem-Staaten aufgerufen.

dpa TEHERAN. Wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Sonntag meldete, bezeichnete Hammadi den "internationalen Zionismus" und den "Weltimperialismus" als die beiden Hauptfeinde der islamischen Welt.

Länder wie Iran, Malaysia, Syrien und auch sein eigenes Land Irak sollten eine arabisch-islamische Allianz wiederbeleben, die sich gemeinsamen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Problemen widmet.

Hammadi war am Donnerstag zu einem fünftägigen Besuch in Teheran eingetroffen, um kulturelle Themen zu erörtern. Iran und der Irak hatten von 1980 bis 1988 Krieg gegeneinander geführt, der auf beiden Seiten Hunderttausende von Toten forderte. Beide Länder haben wegen einiger ungelöster Fragen noch keine völlig normalisierten Beziehungen.

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