Beteiligte fürchten Veto des Kartellamts
Verhandlungen über Fußballrechte fürs Handy

"Wir sind daran interessiert", sagte ein Telekom-Sprecher am Freitag. Damit bestätigte er einen Bericht der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe).

dpa MÜNCHEN/BONN. Die Verhandlungen dauerten seit einiger Zeit an. Zum Kaufpreis wollte er sich nicht äußern. Nach Informationen aus Branchenkreisen liegt er bei rund 30 Mill. Euro pro Jahr.

Das Angebot Kirch beinhalte bisher aber nur die Rechte für die Live-Übertragung auf Handys und mobile Computer, die für die Telekom mit dem Start der UMTS-Übertragungstechnik Mitte 2003 interessant werden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Verhandlungskreise. Dagegen tendiere Kirch Media im Falle der Internetrechte auf Druck der Deutschen Fußball Liga (DFL) dazu, diese beim eigenen Portal Sport 1 zu belassen. Hier habe die DFL eine Einstiegsoption. Zudem befürchten Beteiligte ein Veto des Kartellamts, wenn auch die Rechte für den stationären Dienst an die Telekom gehen, heißt es in dem Bericht. Die Kirch Media war am Freitag zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Der Vorstand der Deutschen Fußball-Liga (DFL) hatte vor einer Woche die TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga für zwei Jahre an die neue Projektgesellschaft (Buliga GmbH) der KirchMedia vergeben. Das Unternehmen zahlt der DFL und ihren 36 Proficlubs pro Saison 290 Mill. Euro. Als Ausgleich für die geschuldeten 80 Mill. Euro aus dem Vorjahr erhält die DFL eine einmalige Zahlung von 50 Mill. Euro.

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