Beteiligung an insolventer Silicon Vision belastet auch Gesco AG
Börsenmakler Schnigge in Schieflage

Die Börsenmakler Schnigge AG ist in eine finanzielle Schieflage geraten. Wegen einer Abschreibung an einer insolventen Beteiligung und eines Fehlbetrags aus dem ersten Halbjahr sei ein Verlust eingetreten, der die Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft überschreite, teilte der Börsenmakler in einer Pflichtveröffentlichung am Freitag mit.

Reuters FRANKFURT. Gemäß den gesetzlichen Vorschriften kündigte der Vorstand die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung an.

Die Schieflage führte Schnigge auf die Insolvenz der Silicon Vision AG, einem Hersteller von Bildsensor-Chips, zurück. Diese Gesellschaft machte den Angaben zufolge 38,7 % des Portfolios der Schnigge Beteiligungs AG aus und zum Ende des Jahres mit rund 3,6 Mill. ? in den Büchern. Das Grundkapital der Schnigge Beteiligungs AG belaufe sich auf 4 Mill. ?.

Auch die im Smax gelistete Beteiligungsgesellschaft Gesco kündigte am Freitag an, ihren 16-prozentigen Anteil an Silicon Vision in voller Höhe abzuschreiben. Dies dürfte den Konzernabschluss mit rund 2,2 Mill. ? belasten. Da diese Abschreibung keinen Einfluss auf die nachaltige operative Ertragskraft habe, halte die Gruppe an ihrer Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2002/03 fest.

An der insolventen Silicon Vision sind Gesco zufolge auch Agfa Gevaert und das Bankhaus Julius Bär beteiligt.

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