Beteiligung an Versand-Apotheken
Deutsche Post an Arzneimittel-Versand interessiert

Die Deutsche Post ist grundsätzlich am Einstieg in den Arzneimittel-Versand in Deutschland interessiert. "Das wäre für uns ein interessanter zusätzlicher Markt", sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch in Bonn. Noch gebe es aber nicht die nötigen gesetzlichen Voraussetzungen.

Reuters BONN. Anders als etwa in der Schweiz oder in den Niederlanden ist es hierzulande so genannten Versand-Apotheken noch nicht erlaubt, Medikamente an Kunden zu verschicken.

Das Wirtschaftsmagazin "Focus Money" hatte zuvor aus seiner neuesten Ausgabe vorab berichtet, ein Referentenentwurf zur Gesundheitsreform sei in Bezug auf den Versand auffällig auf die Deutsche Post zugeschnitten. Gefordert werde darin unter anderem eine Lieferung binnen 48 Stunden und eine elektronische Verfolgung der Sendungen. Solche Leistungen seien in der Logistik-Branche inzwischen Standard und keine speziellen Angebote der Post, sagte die Post-Sprecherin hierzu.

Noch sei aus Sicht der Post nicht absehbar, wann die nötigen rechtlichen Rahmenbedingungen für den Handel mit Arzneimitteln beschlossen würden. Die Post hatte sich zuletzt an zwei Versand-Apotheken in den Niederlanden und der Schweiz beteiligt und damit erste Erfahrungen in diesem Geschäft gesammelt.

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