Beteiligungen in Richtung Private Equity und Venture Capital geplant
Spütz verabschiedet sich vom Wertpapiergeschäft

Die Spütz AG ist endgültig aus dem Geschäft mit Wertpapieren ausgestiegen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wird die Spütz Wertpapier GmbH-Handelshaus liquidiert.

vwd DÜSSELDORF. Zuvor hatte das Unternehmen bereits die Spütz Börsenservice GmbH an die Baader Wertpapierhandelsbank AG verkauft. In Zukunft werde sich Spütz auf das Beteiligungsgeschäft konzentrieren, sagte Vorstand Herbert Weininger auf Anfrage.

Dort finde seit Monaten ein Sondierungsprozess statt, der noch nicht abgeschlossen sei. Vorzugsweise sollten die Beteiligungen aber in Richtung Private Equity und Venture Capital gehen, sagte Weininger. Derzeit halte Spütz noch Anteile an der Lang & Schwarz Wertpapierhandel, an einem ungarischen Rentenhändler und an zwei Pre-IPO-Beteiligungen, von denen sich eine in Insolvenz befinde. Der Jahresabschluss für 2002 werde nicht vor Ende April vorliegen. Spütz habe schwarze Zahlen geschrieben, sagte Weininger, machte jedoch keine genaueren Angaben.

Im Jahr 2001 hatte Spütz 44,7 Mill. Euro Verlust gemacht nach einem Vorjahresgewinn von 2,5 Mill. EUR. 2002 erlöste das Unternehmen allein aus dem Verkauf seiner Anteile an der Deutschen Börse AG knapp 34 Mill. Euro. Spütz gehört seit einem spektakulären Übernahmepoker im Jahr 2001 zu rund 70 % der britischen Risikokapitalgesellschaft New Media Spark, weitere zehn Prozent hält die Deutsche Balaton.

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