Beteiligungen werden bis 2003 verkauft
Triumph Adler braucht Geld für Konzernumbau

Die Triumph AG-Adler (TA), Nürnberg, will durch Übernahmen das Wachstum in ihrem Kerngeschäft forcieren und sich bis Ende 2003 von ihren Industriebeteiligungen trennen. Für das kommende Jahr plant das Unternehmen ein Umsatzplus im künftig einzigen Geschäftsfeld, dem Direktvertrieb von Kopier-, Druck- und Präsentationsgeräten, auf 520 (410) Mill. Euro, wobei Firmenkäufe mit 65 Mill. Euro zum Wachstum beitragen sollen.

mwb MÜNCHEN. Innerhalb von drei Jahren will das Unternehmen in diesem Bereich den Umsatz auf 685 Mill. Euro kontinuierlich steigern.

Im laufenden Jahr steuern die Beteiligungen noch rund 300 Mill. Euro zum erwarteten Gesamtumsatz 720 Mill. Euro bei. Jährlich soll ein Umsatzvolumen von 100 Mill. Euro verkauft werden. Den Wert der Beteiligungen bezifferte Vorstandschef Dietmar Scheiter auf 200 Mill. Euro. "Wir gehen davon aus dass alle verkäuflich sind", sagte Finanzchef Markus Trauttmannsdorf. Die Erlöse sollen in die Akquisitionen und die Schuldentilgung gesteckt werden. Aus dem gleichen Grund hatte das bislang für seine hohe Dividendenrendite bekannte Unternehmen vor kurzem angekündigt, die Dividende "wesentlich zu reduzieren".

Der Kurs der Aktie ist seit März von rund 10 Euro auf gestern 4,70 Euro gesunken. TA hatte seine Prognosen zweimal gesenkt. In den ersten neun Monaten verringerte sich das Ergebnis vor Steuern Zinsen und Abschreibungen von 65,3 auf 57,6 Mill. Euro. Der Umsatz stieg um 9 % auf 523 Mill. Euro.

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