„Beten, dass Ende der Ära begonnen hat“
Williams stänkert neben der Piste

Teamchef Frank Williams sehnt das Ende von Michael Schumachers Dominanz in der Formel-1-Weltmeisterschaft herbei.

HB MONZA. Der Brite heizt die Stimmung gegen den fünfmaligen Weltmeister an. "Michael hat den Höhepunkt ganz offensichtlich verlassen und befindet sich nun auf dem absteigenden Ast. Bei allem Respekt für einen fantastischen Fahrer: Wir alle beten dafür, dass das Ende der Ära Schumacher jetzt begonnen hat. Es ist Zeit für neue Leute", sagte Williams in einem Interview mit der Münchner "Abendzeitung" (Samstag-Ausgabe).

Williams, dessen Rennstall zuletzt 1997 mit Jacques Villeneuve einen WM-Titel feiern konnte, verlangt von seinen beiden Piloten Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher, dass sie den Titelverteidiger ans "absolute Limit" treiben: "In einem WM-Finale ist Formel 1 wie Boxen - wenn es eng wird, muss mit allen Mitteln gekämpft werden, auf und neben der Strecke."

Montoya rangiert in der Gesamtwertung nur einen Punkt hinter Michael Schumacher. Dessen Bruder Ralf hat vor dem drittletzten Rennen der Saison als Vierter ebenfalls noch Chancen auf die WM- Krone. Williams erklärte zum wiederholten Mal, dass er Montoya nicht aus seinem bis Ende 2004 laufenden Vertrag freigeben wird: "Nur über meine Leiche. Juan hat einen bombensicheren Vertrag bei uns."

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