Betriebsbedingte Kündigungen denkbar
Bertelsmann baut in Konzernzentrale 76 Stellen ab

Die Bertelsmann AG baut in ihrer Gütersloher Konzernzentrale 76 Stellen ab. Betroffen seien die Geschäftsfelder Konzernstrategie und Finanzbeteiligungen, das Office of the Chairman und die Kommunikationsabteilung, sagte am Donnerstag ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit einen Bericht der "Neuen Westfälischen".

HB GÜTERSLOH. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen, es werde aber versucht, sie zu vermeiden. In der Konzernzentrale arbeiten insgesamt rund 700 Mitarbeiter.

Bereits vor einer Woche gab der neue Bertelsmann-Chef Gunter Thielen bekannt, dass zentrale Stabsabteilungen und damit Arbeitsplätze abgebaut werden sollten. Ziel sei es, zur dezentralen Organisationsform zurückzukehren, hatte Thielen in einem Brief an die Mitarbeiter geschrieben. Ein Wegfall von Arbeitsplätzen lasse sich nicht vermeiden, schrieb er. "Diesen schwerwiegenden Einschnitt bedauere ich sehr. Aber Dezentralisation bedeutet auch: Wir müssen die Arbeit vermehrt direkt in den Bereichen und Firmen erledigen." Thielen hatte das Amt Ende Juli nach dem überraschenden Weggang von Vorstandschef Thomas Middelhoff übernommen.

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