Betriebsergebnis im Kernbereich gesteigert
Leichter Gewinnrückgang bei Kühne & Nagel

Der Logistikkonzern Kühne & Nagel hat in seinem Kernbereich internationale Spedition die Marktanteile ausgebaut und in den ersten neun Monaten das Betriebsergebnis dieser Sparte auf 161,6 Millionen Franken von 133,7 Millionen im Vorjahr gesteigert.

Reuters SCHINDELLEGI. Dagegen lief der zweite grosse Bereich Kontraktlogistik in den USA nicht so gut, dort soll Lagerkapazität abgebaut werden. Dieser Bereich schloss mit einem Betriebsverlust. Insgesamt sank bei Kühne & Nagel der Gewinn der ersten neun Monate um 3,3 Prozent auf 108,4 Millionen Franken. Der Umsatz (Rohertrag) stieg um gut 17 Prozent auf rund 1,44 Milliarden Franken. Im Zwischenbericht vom Montag bestätigte die Firma die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr: Der Konzern will einen Gewinn von über 150 Millionen Franken erzielen.

Der Reingewinn wurde weiteren Angaben zufolge von negativen Währungseffekten, Abschreibungen und einem verschlechterten Finanzergebnis belastet. Das Betriebsergebnis vor Abschreibung (Ebitda) stieg auf 278,2 (234,6) Millionen Franken.

Bei der Kontraktlogistik entwickelte sich das Geschäft regional unterschiedlich. Während Europa floriere, sei die Auslastung der Lagerkapazitäten in den USA nicht profitabel, hiess es. Bei der amerikanischen Tochtergesellschaft USCO sollen deshalb die Lagerkapazitäten reduziert und Stellen abgebaut werden. Die Kontraktlogistik wies auf Stufe Ebitda einen Verlust von 7,7 Millionen Franken aus.

Analysten hatten für neun Monate einen Umsatz von knapp 1,5 Milliarden Franken und einen Reingewinn von rund 112 Millionen Franken erwartet. Im Jahr 2001 erzielte die Firma bei einem Rohertrag von 1,73 Milliarden Franken einen Gewinn von 160 Millionen Franken. An der Börse legte die Aktie in der ersten halben Stunde 1,82 Prozent auf 86,50 Franken zu.

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