Betriebsgewinn deutlich gesteigert
Eon enttäuscht die Analysten

Deutschlands größter Energiekonzern Eon hat sein Betriebsergebnis in den ersten neun Monaten 2002 um 36 % auf auf 3,178 Mrd. Euro gesteigert, liegt damit aber unter den Schätzungen der von Reuters befragten Analysten.

Reuters DÜSSELDORF. Für das Gesamtjahr erwartet das Düsseldorfer Unternehmen eine "spürbare" Steigerung des Betriebsgewinns.

Der Konzernumsatz sei von Januar bis September auf 25,736 (Vorjahr: 30,36) Mrd. Euro gesunken, was vor allem auf Verkäufe von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten zurückzuführen sei, teilte Eon am Donnerstag mit. Bei Eon Energie legte der Umsatz binnen Jahresfrist hingegen um 17 % auf 14,08 Mrd. Euro zu.

Ausschlaggebend für den Anstieg des Betriebsgewinns in den ersten drei Quartalen sei vor allem das Kerngeschäft Eon Energie verantwortlich gewesen, hieß es. Dort legte das Betriebsergebnis auf 2,286 (1,506) Mrd. Euro zu. Der Konzernüberschuss lag bei 2,9 (1,454) Mrd. Euro.

Die nötigen Goodwill-Abschreibungen bei der erworbenen britischen Tochter Powergen bezifferte Eon mit 2,4 Mrd. Euro. Im Gesamtjahr werde der Konzernüberschuss indes wegen der angespannten Situation auf den Kapitalmärkten und einem daraus erwachsenden weiteren Abschreibungsbedarf im Wertpapierbereich unter den Vorjahreswert gedrückt werden, hieß es weiter.

Von Reuters befragte Analysten hatten für die ersten neun Monate im Mittel ein Betriebsergebnis von 3,282 Mrd. Euro und einen Umsatz von 28,73 Mrd. Euro prognostiziert.

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