Betriebsrat beruhigt
Deutsche Bank stoppt Job-Abbau

Die Deutsche Bank will offenbar bis Ende 2003 in Deutschland keine zusätzlichen Stellen mehr abbauen. Das hat der Chef der Bank, Josef Ackermann, dem Konzernbetriebsrat während eines Treffens am Freitag versichert. Dies erfuhr das Handelsblatt aus Betriebsratskreisen.

HB/pot FRANKFURT/M. Mit einem Stopp des Personalabbaus würde die Deutsche Bank ein Zeichen für die Branche setzen. Alle heimischen Großbanken streichen seit dem vergangenen Jahr massiv Stellen, weil sie wegen der schlechten Geschäftslage unter erheblichem Sparzwang stehen. Insgesamt sollen über 30 000 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen. Bei der Deutschen Bank sind es fast 13 000. Noch unter Rolf-E. Breuer hatte der Branchenprimus im vergangenen Jahr den Abbau von 9 200 Jobs beschlossen. Vor einigen Wochen legte der neue Vorstandschef Ackermann nach und kündigte den Wegfall von weiteren 3 770 Stellen weltweit an. Nunmehr habe er signalisiert, dass es darüber hinaus zumindest in Deutschland zu keinem weiteren Stellenabbau kommen wird, heißt es aus dem Betriebsrat.

Anders als die Deutsche Bank schließen die Wettbewerber zusätzliche Personaleinsparungen nicht aus. Der Chef der Hypo-Vereinsbank (HVB), Albrecht Schmidt, sagte am vergangenen Donnerstag, er könne einen weiteren Stellenabbau nicht ausschließen. Die HVB hat bereits den Wegfall von 9 100 Stellen beschlossen. Die Commerzbank kündigte vergangene Woche die Streichung von weiteren 900 Jobs im Privatkundengeschäft an.

Quelle: Handelsblatt

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