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Betriebsrat: Dresdner Bank hinkt beim Stellenabbau Planziel hinterherDPA-Datum: 2004-07-05 09:25:02

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Allianz-Tochter < ALV.ETR > Dresdner Bank liegt bei ihrem Stellenabbau weit hinter Plan. Nur 1.200 inländische Mitarbeiter, und damit weniger als die Hälfte, hätten bisher in die Kündigung eingewilligt, sagte Betriebsrat Sultan Salam der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Allein im Inland sollen laut Plan bis Ende 2005 2.500 Arbeitsplätze in der Dresdner Bank und noch 2.200 bei Tochtergesellschaften wegfallen.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Allianz-Tochter < ALV.ETR > Dresdner Bank liegt bei ihrem Stellenabbau weit hinter Plan. Nur 1.200 inländische Mitarbeiter, und damit weniger als die Hälfte, hätten bisher in die Kündigung eingewilligt, sagte Betriebsrat Sultan Salam der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Allein im Inland sollen laut Plan bis Ende 2005 2.500 Arbeitsplätze in der Dresdner Bank und noch 2.200 bei Tochtergesellschaften wegfallen.

Auch für die 2.200 Tochter-Stellen, die vor allem im Ausland wegfallen sollen, hätten bisher lediglich 50 Prozent der Mitarbeiter einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet, sagte Salam. Damit werde es für den Vorstandsvorsitzenden Herbert Walter schwer, sein Ziel beim Stellenabbau zu erreichen. Um die Drohung von Walter, notfalls auch zu betriebsbedingten Kündigungen zu greifen, nicht Realität werden lassen, habe der Betriebsrat inzwischen mit dem Aufbau einer Jobbörse begonnen. "Die Dresdner Bank hat Beziehungen zu Tausenden von Firmenkunden in ganz Deutschland", sagte Salam. Diese sollten gezielt zur Vermittlung angesprochen werden. "Bei mir haben sich bereits sieben namhafte Unternehmen gemeldet, die großes Interesse zeigen", sagte der Betriebsrat.

Allerdings würde ein nahtloser Übergang in einen neuen Job für die Mitarbeiter auch den Verlust der Hälfte ihrer Abfindung bedeuten. Salam wolle sich dafür einsetzen, dass die Mitarbeiter auch bei einem Stellenwechsel die volle Ablösesumme erhielten.

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