Betriebsrat fordert klares Konzept
Thyssen Krupp-Chef Schulz: Keine Gespräche mit Ispat

dpa DUISBURG. In einem Brief an die Belegschaft der Duisburger Thyssen Krupp Steel AG hat Konzernchef Ekkehard Schulz Spekulationen um eine Offerte der indischen Ispat-Holding zurückgewiesen. "Ein Angebot von Ispat zum Erwerb der ThyssenKrupp Steel AG liegt uns nicht vor", heißt es in dem Schreiben. Weder der Konzernvorstand noch der Vorstand der Stahltochter führten derzeit entsprechende Gespräche. Die "Berliner Zeitung" hatte am Montag berichtet, die Eigentümer der von den Niederlanden aus operierenden Ispat-Holding seien derzeit auf der Suche nach kapitalstarken Finanzinvestoren, um ein Übernahmeangebot für den größten deutschen Stahlkonzern vorzulegen.

Nach dem erst im vergangenen Monat überraschend abgesagten Börsengang der Stahlsparte forderte der Thyssen Krupp- Konzernbetriebsratsvorsitzende Dieter Kroll heute die Vorlage eines klaren Zukunftskonzepts. "Solange der Vorstand alle Optionen offen lässt, haben Spekulationen Hochkonjunktur", sagte Kroll. Auf die anhaltenden Gerüchte um die Zukunft des Stahlkonzerns habe die Belegschaft mit Verunsicherung reagiert.

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