Betriebsstart in 2005
Linde investiert in Algerien

Der Wiesbadener Industriegase- und Gabelstaplerkonzern Linde errichtet im algerischen Skikda eine neue Heliumverflüssigungsanlage und beteiligt sich auch an dem Vertrieb des dort hergestellten Edelgases.

rtr WIESBADEN. Die Gesamtinvestitionen in das Anlagenprojekt bezifferte Linde am Mittwoch in Wiesbaden mit 84 Mill. ?. Es soll 2005 den Betrieb aufnehmen. Im Rahmen des Projekts habe Linde ferner mit dem algerischen Unternehmen Sonatrach die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen für die Produktion und den Vertrieb des Edelgases vereinbart, an denen Linde jeweils mit 51 % die Mehrheit halten werde. Damit verfüge der Konzern erstmals über eine eigene Heliumquelle, nachdem bislang das Gas hauptsächlich von Lieferanten aus den USA bezogen worden sei. Über das Vertriebs-Joint-Venture werde das Edelgas aus der algerischen Quelle künftig weltweit vermarktet, hieß es.

Das Edelgas Helium wird unter anderem bei der Erzeugung von Tieftemperaturen nahe des absoluten Nullpunkts, für die Kernspintomographie bei der Krebsfrüherkennung, in der Glasfasertechnologie und beim Bau von elektrischen Schaltkreisen benötigt. Nach Angaben von Linde wächst die weltweite Nachfrage nach dem Edelgas jährlich zwischen fünf und zehn Prozent.

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