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Betriebsverfassungsrecht

BAG-Urteilvom 08.06.2004 00:00:00 - 1 AZR 308/03



Bundesarbeitsgericht
Betriebsverfassungsrecht


BetrVG § 87 Abs. 1 Nr. 10, § 26 Abs. 2 Satz 1; BGB § 288 Abs. 1 Satz 1, § 284 Abs. 2 Satz 1; ZPO § 308 Abs. 1; Manteltarifvertrag für die Eisen-, Metall- und Elektroindustrie Rheinland-Pfalz vom 14. 5. 1990 i. d. F. vom 31. 3. 2000 § 26 Nr. 1 b

Sieht ein Tarifvertrag eine Lohnerhöhung in zwei Stufen vor, sind die Nichtanrechnung der ersten und die vollständige Anrechnung der zweiten Stufe auf übertarifliche Zulagen nur mitbestimmungspflichtig, wenn sie auf einer einheitlichen Entscheidung des Arbeitgebers beruhen. Ob ein einheitliches Anrechnungskonzept vorliegt, ist eine Frage des Einzelfalls. Die - abgestufte - Darlegungs- und die Beweislast liegen bei dem, der sich auf das Vorliegen eines einheitlichen Konzepts beruft.

BAG-Urteil vom 08.06.2004 - 1 AZR 308/03





Quelle: DER BETRIEB, 08.12.2004

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