Betriebsversammlung in Wolfsburg
VW-Gesamtbetriebsrat sieht Standort Deutschland gesichert

adx WOLFSBURG. Die Unternehmensplanung der Volkswagen AG (Wolfsburg) sichert nach Ansicht des Gesamtbetriebsrates den Produktionsstandort Deutschland für die Zukunft. Die Investitionen von sieben Mrd. Mark in das Werk Wolfsburg zählten dazu, sagte der Vorsitzende des VW-Gesamtbetriebsrates, Klaus Volkert, am Mittwoch bei der Betriebsversammlung in Wolfsburg. Die deutschen Standorte bräuchten zukünftig weiter "ein großes Stück vom Investitionskuchen". Dabei gehe es insbesondere um den Bereich der im Werk hergestellten Komponenten, der sich in scharfer Konkurrenz mit internationalen Zulieferern befinde.

Volkert verteidigte die vor kurzem vereinbarte Neuordnung der Betrieblichen Altersvorsorge. Sie sei notwendig geworden, weil sich die Zahl der Rentenempfänger von heute 70.000 bis zum Jahr 2030 auf 100 000 erhöhe und damit der Zahl der Beschäftigten entspreche. Volkswagen werde den Versorgungsaufwand für die Werksrenten deshalb auf dem Kapitalmarkt anlegen und die Erträge zur Finanzierung nutzen.

Auch das Vorstandsmitglied der Volkswagen AG Peter Hartz lobte das Pensionsfonds-Modell als "ein leistungsstarkes System, das im Alter Lebenseinkommen" sichere. Er verwies auf die Erfolge der Altersteilzeit-Regelung. Seit 1998 seien rund 4.800 Mitarbeiter früher aus dem Arbeitsleben ausgeschieden und hätten unter anderem bis Ende Oktober 5.840 Mitarbeitern mit befristeten Verträgen eine feste Anstellung ermöglicht.

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