Betroffen sind 25 000 Fahrzeuge
Renault startet wegen defekter Reifen Rückrufaktion

Reuters PARIS. Nach einer Serie von Rückrufaktionen in der Automobilbranche hat nun auch der französische Hersteller Renault eine Rückrufaktion wegen defekter Reifen gestartet.

Die Aktion betreffe insgesamt 25 000 Fahrzeuge vom Typ "Kangoo", von denen 9 000 in Frankreich verkauft worden seien. Der Rückruf gelte 15 000 speziell für den Kleintransporter "Kangoo" hergestellten Reifen des zu Michelin gehörenden Anbieters Kleber, teilte Renault am Montag in Paris mit.

Bei insgesamt 200 dieser Reifen, die zwischen dem 17. April und dem 26. Mai 2000 gefertig wurden, seien bei einer Qualitätskontrolle Anzeichen eines rapiden Druckverlustes festgestellt worden. Da die 200 Reifen aber nicht individuell identifizierbar seien, müssten alle 15 000 Reifen dieses Produktionszeitraums ausgetauscht werden, die wiederum auf 25 000 Autos montiert sein könnten. Renault übernehme die vollständigen Kosten der Aktion.

Probleme beim japanischen Reifenhersteller Bridgestone hatten im August zu einer groß angelegten Rückrufaktion in den USA geführt, die vor allem Autohersteller Ford belastete. Reifen der Bridgestone-Tochter Firestone sollen eine tödliche Unfallserie verursacht haben. Honda Motors mußte zuletzt mit Continental-Reifen ausgestattete Fahrzeuge zurück in die Werkstatt holen.

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