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Bewerbungen: Manchmal hilft ein kurzes „Danke“

Kaum ein Bewerber bedankt sich anschließend für das Bewerbungsgespräch. Das hat eine Studie der Robert Half Personalberatung ergeben, die diese in sechs europäischen Ländern durchgeführt hat.

woll DÜSSELDORF. Dabei ist es durchaus sinnvoll, nach dem Gespräch noch einmal einen Dankesbrief zu schreiben, denn dieser wird fast durchgehend als positiv empfunden. So empfinden es 67 Prozent der deutschen Unternehmen als grundsätzlich positiv, bzw. sehr positiv, einen solchen Brief zu bekommen, nur acht Prozent würden es als eher negativ ansehen. In Frankreich, England und Holland wird Höflichkeit sogar noch größer geschrieben, dort freuen sich mehr als 80 Prozent der Personalmanager über einen Bedanke-mich-Brief.

Erstaunlich ist angesichts dieser Zahlen, dass diese Briefe so selten genutzt werden. Denn in Deutschland bekommen gerade mal zehn Prozent der Unternehmen von mehr als fünf Kandidaten nach dem Bewerbungsgespräch einen Brief. In den Niederlanden sind es sogar nur drei Prozent. Schreibfreudiger sind Engländer, Belgier und Franzosen: Bei sechzehn, achtzehn, bzw. 23 Prozent der Unternehmen sagen mehr als fünf Kandidaten "Danke".

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