Bewerbungsunterlagen fristgerecht beim IOC eingereicht: Kosten für Leipziger Olympiabewerbung unklar

Bewerbungsunterlagen fristgerecht beim IOC eingereicht
Kosten für Leipziger Olympiabewerbung unklar

Die Bewerbungsunterlagen haben die Leipziger am Donnerstag fristgerecht beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht - doch wieviel Geld eine Olympiade in Leipzig insgesamt kosten würde, bleibt weiter unklar.

HB LEIPZIG. Nach Angaben von Bewerbungs-Geschäftsführer Peter Zühlsdorff vom Freitag in Leipzig werden die Investitionen wesentlich näher an den veranschlagten 2,6 Milliarden Euro liegen als an den in Medienberichten genannten 14 Milliarden Euro. Die "Leipzig 2012 GmbH" stellte am Freitag in der Messestadt einen Tag nach Abgabe der Unterlagen Details ihres Konzepts vor.

Danach wird das Budget für die eigentliche Organisation der Spiele (so genanntes OCOG-Budget), um die sich neben Leipzig weitere acht Städte bewerben, auf 1,85 Milliarden Euro geschätzt. Zu den Kosten für die olympia-relevanten Maßnahmen wie die Sportstätten (Non-OCOG- Budget) und die flankierenden Projekte wie Infrastruktur wurden in dem Fragebogen keine Antworten gegeben.

Falls Leipzig am 18. Mai durch die IOC-Exekutive zum offiziellen Olympia-Kandidaten (Candidate City) ernannt wird, soll laut Zühlsdorff das gesamte Finanzkonzept optimiert werden. "Wir werden uns nach der Decke strecken müssen", kündigte der frühere Wirtschafts-Topmanager an.

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