Bewusstes Nichtstun kein Grund für schlechtes Gewissen
Faulheit ist wieder "in"

Müßiggang ist in Deutschland wieder angesagt. Immer mehr Wissenschaftler plädierten sogar für gepflegte Faulheit, berichtete der Bonner Informationsdienst "Handbuch des Vorgesetzten" am Montag.

wiwo/ap BONN. Dabei erzeuge bewusstes Nichtstun kein schlechtes Gewissen mehr. Teilweise ließe sich dadurch sogar viel Zeit sparen, erklärte der Professor für Wirtschaftspädagogik Karlheinz A. Geißler. "Pausen sind hilfreich, um nicht die Orientierung zu verlieren und sich zu verzetteln".

Den meisten Menschen mangele es aber an Erholungsfähigkeit, meinte dem Informationsdienst zufolge der Sportpsychologe Henning Allmer. Zwei Drittel seien unfähig, nach der Arbeit abzuschalten. Faulsein auf Knopfdruck funktioniere nicht, warnte auch Michael Stark vom DRK-Krankenhaus Hamburg-Rissen. Einer Forsa-Umfrage zufolge wollten drei Viertel der Deutschen in den Ferien gerne Stress abbauen. Jeder fünfte schaffe es aber nicht.

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