Bezahlsystem offenbart Schwächen im Pilotversuch
Paybox verweigert am Automat oft den Dienst

Einfach, bequem und sicher soll das Bezahlen via Paybox sein.

jgo DÜSSELDORF. Im Pilotversuch in Düsseldorf hat sich nun herausgestellt, dass die Ausgabe von Kinokarten das Bezahlsystem oft überfordert. Ursache für die Probleme ist nach Angaben von UCI-Pressesprecher Georg Welles die bei einigen Nutzern aktivierte Rufnummernunterdrückung. Erst nach einigen Wochen sei festgestellt worden, dass Paybox in diesem Fall nicht funktioniere. Eine Paybox-Sprecherin sagte, die Nutzer seien in den Geschäftsbedingungen darüber informiert worden, dass die Rufnummernübermittlung Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb sei. Daher dürfe der Fehler nicht dem System angekreidet werden. UCI will nun mit Aufklebern am Automaten und Hinweisen im Intenetangebot auf die Schwäche des Systems aufmerksam machen.

Insgesamt werde der Online-Ticket-Verkauf gut angenommen, sagt Welles. 5 Prozent der Karten werden seinen Angaben nach mittlerweile in Düsseldorf über den Online-Verkauf abgesetzt. Als Alternative zu Paybox bietet UCI auch das Bezahlen mit EC-Karte oder Kreditkarte an. Wenig Verständnis haben die Nutzer laut Welles allerdings für die zusätzlich zum Verkaufspreis erhobene Gebühr von 1,00 DM pro Karte. "Die Gebührenlösung steht zur Debatte, auch wenn für der Aufwand bei deutlich über einer Mark pro Buchung liegt", sagt Welles.

Reibungslos funktioniert der Kinokartenverkauf über das Internet offenbar auch bei der Konkurrenz nicht. Die zur Kinowelt AG gehörende Kette Kinopolis bittet Nutzer gleich vorab um Verständnis dafür, dass das System "oval, nicht immer ganz rund" läuft.

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