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BG Berlin steigt beim Flughafen-Projekt aus

Unmittelbar vor Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Vergabe des Berliner Großflughafenprojekts zeichnet sich eine Veränderung im Bieterkonsortium ab.

vwd BERLIN. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" (Donnerstagausgabe) wird sich die Bankgesellschaft Berlin AG aus der Unternehmensgruppe, die sich um den Zuschlag für das Milliardenprojekt bewirbt, definitiv zurückziehen. Bereits vor Monaten sei den anderen Konsortialfirmen um den Baukonzern Hochtief AG und der IVG-Gruppe mitgeteilt worden, dass die Berliner Bankengruppe für das Bau- und Betriebsrisiko des milliardenschweren Flughafenprojekts nicht zur Verfügung stehen werde.

Wie die "Berliner Zeitung" weiter erfuhr, hat sich das Bieterkonsortium in den Vergabeverhandlungen umfassend für den Fall abgesichert, dass die für ihre Investitionsfinanzierung erforderliche Passagiergebühr von den Genehmigungsbehörden nicht in der benötigten Größenordnung bewilligt wird. Diese an den Lebenshaltungsindex gekoppelte Gebühr soll zum 1. April 2003 drei Euro betragen und bis zur Inbetriebnahme des Großflughafens auf 5,11 Euro angehoben werden. Falls dies nicht durchsetzbar ist, können die Investoren aus dem Gesamtprojekt wieder aussteigen. Dabei wird den Unternehmen das bis dahin in das Projekt investierte Kapital samt Zinsen erstattet. Zudem winkt den Konsortialfirmen dann eine ergänzende Entschädigung in Höhe von 80 Mill Euro für die Kosten ihrer Vorlaufplanung.

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