BGA sieht keine Trendwende
Großhandelsumsätze stabilisieren sich

Ungeachtet der leichten Erholung beim deutschen Großhandel sieht der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) keine Trendwende für die Branche.

ddp/vwd BERLIN/WIESBADEN. Der Anstieg von 0,7 Prozent im Juli gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat sei noch kein Garant für eine Besserung im zweiten Halbjahr, erklärte BGA-Präsident Anton Börner am Freitag in Berlin. Nach dem Rückgang von 5,8 Prozent in den ersten sechs Monaten fehlten derzeit Impulse, um die Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr zu erfüllen.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts verzeichnete der Großhandel im Juli nominal (in jeweiligen Preisen) ein Minus von 0,1 Prozent. Gegenüber dem Vormonat sei kalender- und saisonbereinigt real 1,7 Prozent und nominal 2,0 Prozent mehr umgesetzt worden. Für die ersten sieben Monate des Jahres werde ein Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von nominal 5,0 Prozent ausgewiesen. Real habe sich das Minus auf 4,2 Prozent belaufen. Im Juni war im Vergleich zum Vorjahresmonat real 3,3 Prozent weniger und nominal 5,0 Prozent weniger umgesetzt worden.

Mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern sowie mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren seien deutliche nominale und reale Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet worden, teilten die Statistiker mit. Lediglich ein knappes reales Umsatzplus habe dagegen der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör verbucht.

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