BGH-Urteil
Glatze ist keine Krankheit

Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Die männliche Haarglatze ist keine Krankheit und kein Körperschaden im juristischen Sinn, sondern eine natürliche, genetisch bedingte Entwicklung bei Männern.

KARLSRUHE. Deshalb ist die Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern erlaubt. (Aktenzeichen: I ZR 101/00). Das meldet das Wirtschaftsmagazin DM Euro vorab in seiner Online-Ausgabe.

Die Bayerische Landesärztekammer, die bereits 1997 vor dem Landgericht Augsburg einen Prozess gegen die Firma Moser Medical Group initiiert hatte, wollte dieser die Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern verbieten lassen. Begründung: Die Glatze sei eine Krankheit. Nach extrem komplizierten juristischen Auseinandersetzungen strengte die Firma ihrerseits einen Musterprozess vor dem BGH an und gewann.

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