Biehr "keine arbeitsrechtlich relevante Äußerung" erhalten
Schäfer wartet noch immer auf die Kündigung

Winfried Schäfer erfüllt seinen Job als Fußball-Nationaltrainer Kameruns weiterhin ordnungsgemäß. Offiziell weiß er nichts von seiner Entlassung.

HB BERLIN. Winfried Schäfer liegt noch immer keine offizielle Kündigung des kamerunischen Fußball-Verbandes vor. «Ich bin weiter Nationaltrainer Kameruns», sagte der 54-Jährige dem Münchener Nachrichtenmagazin «Focus».

Verbands-Chef Mohamed Iya hatte Schäfer in der Nacht zum Donnerstag nach der 0:3-Pleite des früheren Afrikameisters in Leipzig gegen Deutschland mündlich entlassen - in Schäfers Abwesenheit. Weil der frühere Karlsruher und Stuttgarter Trainer offiziell nichts von einer Trennung erfuhr, faxte er seinen Bericht über die Begegnung sowie die Daten für die nächsten Lehrgänge mit dem Team «ordnungsgemäß» in die Zentrale seines Arbeitgebers.

Schäfers Anwalt Christoph Schickhardt besitzt ebenfalls noch keine verbindlichen Informationen des Verbandes. «Uns liegt keine arbeitsrechtlich relevante Äußerung vor», sagte der Ludwigsburger Sportrecht-Spezialist.

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