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Bielefelds Höhenflug geht weiter: 2:1 über Bremen

Auch der deutsche Meister und Pokalsieger Werder Bremen hat den Höhenflug von Arminia Bielefeld nicht stoppen können. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen besiegte den Double-Gewinner verdient mit 2:1 (1:0) und kletterte in der Tabelle der Fußball-Bundesliga weiter nach oben.

dpa BIELEFELD. Auch der deutsche Meister und Pokalsieger Werder Bremen hat den Höhenflug von Arminia Bielefeld nicht stoppen können. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen besiegte den Double-Gewinner verdient mit 2:1 (1:0) und kletterte in der Tabelle der Fußball-Bundesliga weiter nach oben.

Vor 26 601 Zuschauern in der ausverkauften Schüco Arena erzielten Fatmir Vata (45.) und Marco Küntzel (77.) die Tore für die Elf von Trainer Uwe Rapolder. Ivan Klasnic (83.) schaffte nur noch den Anschlusstreffer für die Bremer, die zwei Minuten vor dem Ende zudem den eingewechselten Nelson Valdez durch eine Rote Karte wegen einer Notbremse verloren.

Gäste-Trainer Thomas Schaaf war nicht gerade erbaut nach der Niederlage. "Bielefeld hat sicher ein tolles Spiel geliefert. Bei uns hat der entscheidende Pass gefehlt. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere Möglichkeiten konsequenter zu nutzen", sagte Schaaf. Kollege Uwe Rapolder war wesentlich besser gelaunt: "Wir sind natürlich sehr glücklich. Wir haben jetzt 23 Punkte. Bis Weihnachten wollen wir noch den einen oder anderen Zähler sammeln."

Beide Mannschaften traten mit der erwarteten Formation an. Bei Bremen begann das Sturmduo Klasnic und Miroslav Klose, Griechenlands Torjäger Angelos Charisteas blieb zunächst wiederum nur ein Platz auf der Bank. Bei den Ostwestfalen rückte Clodian Duro für den verletzten Matthias Langkamp ins Team. Die Bielefelder begannen gewohnt spielstark und temporeich. Die erste Möglichkeit hatte der überragende Spielmacher Ervin Skela schon in der 2. Minute. Doch Bremens Schlussmann Andreas Reinke war ebenso auf dem Posten wie sechs Minuten später, als er eine Flachschuss von Delron Buckley zur Ecke lenkte.

Erst danach kamen die Bremer besser ins Spiel und erspielten sich ein leichtes Übergewicht. Doch erstklassige Torchancen blieben Mangelware. Lediglich Frank Baumann (26.) hatte per Kopf eine gute Möglichkeit nach einem Freistoß von Johan Micoud. Gefährlicher blieben jedoch die Gastgeber vor allem durch ihre schnellen Tempogegenstöße. Zwar schnappte ein ums andere Mal die Bremer Abseitsfalle zu, nicht aber Sekunden vor dem Pausenpfiff: Eine herrliche Buckley-Vorlage verwandelte der Albaner Vata zur verdienten Führung.

Nach dem Wechsel verstärkte der Meister den Druck auf das Bielefelder Tor und hatte durch einen Klasnic-Kopfball und einen schönen Heber von Klose gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch vier Tage vor dem Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand blieb Werder das erhoffte Erfolgserlebnis versagt. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss erhöhte der eingewechselte Küntzel nach einem Konter und wiederum glänzender Vorarbeit von Buckley auf 2:0, ehe Klasnic noch die Ergebniskosmetik gelang.

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