Bierpreis-Erhöhung durchsetzen
Holsten will Mehrheit bei Licher

Die Holsten AG-Brauerei will im laufenden Jahr die Mehrheit der Licher Privatbrauerei von den Altgesellschaftern erwerben.

vwd HAMBURG. Zur Zeit ist die Hamburger Brauerei mit 27,2 Prozent an Licher beteiligt. Geplant sei die Übernahme einer stabilen Mehrheit, damit Licher in den Konsolidierungskreis einbezogen werden könne, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Rost am Mittwoch der Hauptversammlung in Hamburg.

Finanziert werde das Geschäft durch den Verkaufserlös des Bavaria-Grundstücks in Hamburg. Der Rest des Erlöses werde zum Abbau der Schulden eingesetzt.

Für 2002 hat sich Holsten das Ziel gesetzt, mindestens das Ergebnis des Jahres 2000 zu erreichen und eine Dividende auszuschütten. Wichtig sei es, die Preise nach oben anzupassen, sagte Rost. Dies sei in den vergangenen Jahren nicht in ausreichendendem Maße gelungen. Die Preiserhöhung 2000 sei erst nach einigen Monaten durchgesetzt worden. Die Erhöhung um fünf Prozent im April 2002 hat Holsten den Angaben zufolge hingegen schon weitestgehend durchgesetzt.

In den ersten fünf Monaten hat die Brauerei inklusive ihrer Minderheitsbeteiligungen rund neun Millionen Hektoliter Getränke verkauft. Das seien 1,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als die polnische Brauerei Brok noch zum Konzern gehörte, sagte der Vorstand. Ohne Brok im Vergleichsjahr sei eine Steigerung von 2,2 Prozent erreicht worden.

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