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Bigley-Entführung: Keine Verhandlungen

Die britische Regierung ist nach Angaben von Außenminister Jack Straw bereit, die Entführer des im Irak verschleppten Briten Ken Bigley anzuhören. Verhandlungen blieben aber ausgeschlossen, sagte Straw am Donnerstag in einem Fernsehinterview.

dpa LONDON. Die britische Regierung ist nach Angaben von Außenminister Jack Straw bereit, die Entführer des im Irak verschleppten Briten Ken Bigley anzuhören. Verhandlungen blieben aber ausgeschlossen, sagte Straw am Donnerstag in einem Fernsehinterview.

"Wir verhandeln nicht mit Geiselnehmern", stellte er klar. "Aber wir wollen, dass Mr. Bigley freigelassen wird. Wenn die Entführer mit uns Kontakt aufnehmen würden, würden wir natürlich zuhören, was sie zu sagen haben. Das untergräbt in keiner Weise unsere Position, und es kann ja sein, dass sie Dinge sagen, die mit unserer Position vereinbar sind und Mr. Bigleys Freilassung sicherstellen können."

Premierminister Tony Blair hatte am Mittwochabend versichert, dass seine Regierung "sofort antworten" würde, wenn sich die Entführer melden sollten. Bigley wird von der Terrorgruppe El Tawhid wa El Dschihad des Jordaniers Abu Mussab el Sarkawi festgehalten. Zwei amerikanische Geiseln, die mit ihm zusammen entführt worden waren, sind von der Gruppe bereits ermordet worden.

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