Bilanz mit starken Verlusten
Pirelli will 2 400 Stellen kürzen

Der italienische Pirelli-Konzern, weltweit eines der bedeutendsten Unternehmen im Reifen-, Energie- und Telekommunikations-Geschäft, will 2 400 Arbeitsplätze abbauen. Insgesamt sollen im In- und Ausland sechs Werke verschiedener Sektoren geschlossen werden, teilte die Gruppe am Montag mit. In Italien seien etwa 200 Beschäftigte von dem Arbeitsplatzabbau betroffen, hieß es.

HB/dpa ROM. Das Unternehmen hat am Montag seine Bilanz für die ersten neun Monaten 2002 vorgelegt und dabei starke Verluste verzeichnet. Beim Nettoergebnis stand einem Plus von 215 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum jetzt ein Verlust von 407 Mill. Euro gegenüber, teilte Pirelli am Montag mit.

Die operativen Gewinne gingen von 290 Mill. Euro in den ersten neun Monaten 2001 auf 95 Mill. Euro zurück. Der Umsatz der Gruppe sank im gleichen Zeitraum um 11 % auf 4,8 Mrd. Euro. "Die noch nie da gewesene Krise, die seit über einem Jahr den Telekommunikationsmarkt beeinträchtigt, wirkt sich weltweit weiter negativ auf alle Unternehmen des Sektors aus", hieß es in einer Mitteilung.

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