Bilanz-Umstellung belastet
Ahold: Lieber "Halten" als "Kaufen"

Die Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston haben gestern die Aktie des niederländischen Unternehmens Ahold N.V. von "Kaufen" auf "Halten" herabgestuft.

hha/Reuters/Bloomberg/vwd DÜSSELDORF. Zudem senkten die Experten ihr Kursziel für das Papier des nach Marktkapitalisierung größten europäischen Handelskonzerns von 38 auf 36 Euro. Gestern bewegte sich der Kurs in Amsterdam um 27 Euro. Als Grund für die Herabstufung führten die Analysten die mangelnde Transparenz der Bilanz an. "Solange dies nicht nur für uns ein Grund zur Sorge ist, sondern auch für den Markt, halten wir es für klug, die Aktie lieber zu halten als zu kaufen", sagte Analyst David Shriver. Auch die "Summe-der-Teile-Bewertung" des Papiers mit 36 Euro sei lediglich ein theoretischer Wert, solange es Zweifel über die Transparenz der Unternehmensberichte gebe.

Andere Experten hegen offensichtlich ähnliche Zweifel: Auch die Schweizer Bank Julius Bär stufte Ahold gestern von "Kaufen" auf "Halten" herab. Die Analysten von Williams de Broe rückten ebenfalls von ihrer Kaufempfehlung ab und raten nunmehr zum "Halten" der Aktie.

Der Kurs des Papiers hatte vorige Woche stark nachgegeben. Investoren wurden nach Ansicht von Analysten verschreckt, weil durch die Umstellung der Bilanz auf US-GAAP Belastungen höher bewertet worden seien. Analystenurteile: Kaufen: 36; Halten: 14; Verkaufen: 5.

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