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Bilanzierungsänderung für Versicherer per 30. September

Die von der Bundesregierung geplanten Veränderungen der Bilanzierungsrichtlinien für Versicherungsunternehmen sollen zum Bilanzstichtag 30. September 2001 gelten.

vwd BERLIN. Das hat eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums am Montag in Berlin hervorgehoben. Die entsprechende Gesetzesänderung solle möglicherweise bereits am Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligt werden. Der vom Justizministerium ausgearbeitete Entwurf sieht nach den Worten der Sprecherin eine Gleichbehandlung von Versicherungen und Banken bei der Bewertung von Wertpapierbesitz vor. Versicherer sollen diesen Besitz künftig auch im Anlagevermögen ausweisen können und damit nicht mehr zwangsläufig im Umlaufvermögen.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft begrüßte in Berlin die Änderung der Bewertungsvorschriften des §341b HGB für Kapitalanlagen von Versicherungsunternehmen. Die Anpassung der Sonderregeln für Versicherer an die bereits für Banken und andere Finanzdienstleister geltenden Vorschriften sei von Vorteil für den Finanzplatz Deutschland, die Versicherungsunternehmen und ihre Kunden. Die Versicherungswirtschaft hatte die Änderung gefordert. Mit ihr kann verhindert werden, dass die Versicherer wegen der jüngsten Kursrückgänge bei Aktien erhebliche Abwertungen in der Bilanz vornehmen müssen.

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