Bilanzsumme erhöht
WGZ-Erträge durch niedrige Zinsen belastet

Die Ertragslage der Düsseldorfer WGZ-Bank wurde im ersten Halbjahr 2000 nach eigenen Angaben durch die niedrigen Zinsen und wechselhaften Finanzmärkte geprägt.

Reuters DÜSSELDORF. Das Betriebsergebnis sei, belastet durch die rückläufigen Finanzgeschäfte, um 30 % auf 86 Mill. DM gesunken, sagte der neue WGZ-Chef Werner Böhnke am Mittwoch. Er bezeichnte es aber insgesamt als noch zufrieden stellend. Auch für das Gesamtjahr kündigte Böhnke ein rückläufiges Betriebsergebnis an. Es sei zu erwarten, dass sich der Druck auf den Zinsüberschuss fortsetzen und der zunehmende Provisionsüberschuss dies nicht kompensieren könne.

Böhnke führte weiter aus, trotz des schwächeren Ergebnisses seien die Ausschüttung einer Bruttodividende von unverändert 8,5 % sowie eine Rücklagenzuführung gesichert. Nach den Worten des WGZ-Chefs habe sich die Bank wie geplant mit zehn Prozent an der DG Bank (Schweiz) beteiligt. Die Beteiligung unterlege die beabsichtigte Kooperation mit der DG Bank (Schweiz) auf dem Geschäftsfeld der vermögenden Privatkunden. Die Kooperation der beiden Institute setze auf den zwischen der DG Bank und dem Schweizer Verband der Raiffeisenbanken jüngst vereinbarten Private Banking-Auftritt für die Zusammenarbeit in der Schweiz auf, hieß es weiter.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte die Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank eG (WGZ) nach den Angaben ein Teilbetriebsergebnis von 128 Mill. DM, das somit ein Prozent über dem anteiligen (6/12) Vorjahreswert liegt. Der Zinsüberschuss sank um fünf Prozent auf 236 Mill. DM. Dem gegenüber stieg der Provisionsüberschuss dank des lebhaften Kundenwertpapiergeschäftes um 20 % auf 76 Mill. DM. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 3,0 % auf 91,1 Mrd. DM, das Geschäftsvolumen um 2,9 % auf 93,0 Mrd. DM.

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