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'Bild': Deutsche Opel-Standorte bleiben vorläufig erhalten

Die vier deutschen Standorte der Adam Opel AG sollen nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) vorläufig erhalten bleiben. Wie das Blatt unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, zeichnet sich eine Verhandlungslösung ab, bei der die Opel-Mutter General Motors Co.

dpa-afx HAMBURG/BOCHUM. Die vier deutschen Standorte der Adam Opel AG sollen nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) vorläufig erhalten bleiben. Wie das Blatt unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, zeichnet sich eine Verhandlungslösung ab, bei der die Opel-Mutter General Motors Co. (GM) einem Rettungsplan zustimmt, aber darauf besteht, dass 10 000 von 32 000 Stellen bei der deutschen Tochter gestrichen werden. Demnach sollten rund 6 000 Opel- Beschäftigte in Auffanggesellschaften wechseln, während von der Restbelegschaft ein Verzicht auf etwa 15 Prozent des bisherigen Einkommens verlangt werde, meldet die Zeitung weiter.

Nach Angaben des Bochumer Betriebsrates soll bei der Konzernmutter GM in Detroit am Dienstag nicht über Einkommensbeschränkungen befunden werden. "Bei GM wird das Paket vorgelegt, über das wir verhandelt haben", sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel am Montag in Bochum der dpa. "Über Einkommenseinbußen ist niemals gesprochen worden." Solche Forderungen seien im Wunschkatalog des Managements enthalten, der aber nicht Gesprächsgrundlage gewesen sei.

"Wir reden über den sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen", betonte Einenkel. Das beinhalte den freiwilligen Wechsel in Transfergesellschaften mit einem Abfindungs- und Qualifizierungsprogramm, so wie das schon in Bochum praktiziert werde. In die seit Jahresbeginn eingerichtete Transfergesellschaft seien bislang 600 Beschäftigte gewechselt.

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